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Eine kurze Geschichte des Theaters

Kurzbeschreibung

Bei dem folgenden Artikel handelt es sich um eine kurze Zusammenfassung der Geschichte des Theaters von der griechischen Antike bis hin zur Epoche des Barocks.

Die Anfänge

Wann die Geschichte des Theaters beginnt, ist aus historischer Sicht schwer beurteilbar. Es gibt Hinweise darauf, dass bereits in der Steinzeit Vorformen des Theaters existiert haben. Auch im alten Ägypten um 2000 vor Christus fanden Feste mit schauspielerischen Einlagen statt.

Die griechische Antike als Geburtsstätte des Theaters

Das Theater in seiner Konzeption und in seinem Aufbau, wie es heute bekannt ist, entstand allerdings erst in der griechischen Antike. Um einen vertiefenden Überblick über das griechische Theater zu bekommen, empfiehlt sich das verlinkte Video.

In Griechenland erfolgte auch die Erfindung von Publikumsbereich - den man Theatron nannte und wovon sich der heutige Begriff des Theaters auch ableitet - und Bühne. Diese Dionysostheater waren so erfolgreich, dass es sie bald in vielen Städten Griechenlands gab. Die anfängliche Stilform des Theaters war die Tragödie, die es seit etwa 550 vor Christus gibt. Kurz darauf folgte die Komödie als Genre. Eine Besonderheit dabei war, dass jede Vorführung nur einmal stattfand und somit einzigartig war.

Die Entwicklung des Theaters nach der griechischen Blüte

Wie viele andere Bräuche und Traditionen auch, übernahmen die Römer später ebenfalls das griechische Theater und banden es in ihre eigene Kultur ein. Das Theater im Mittelalter hatte nur wenig mit der griechischen Ursprungsform zu tun. Theatervorführungen dienten meistens dazu, biblische Botschaften zu verbreiten und Heiligen zu huldigen. Erst in der Renaissance, die als Epoche der Wiedergeburt der Antike gilt, hatte das Theater ein Comeback. Mit der Zeit wurde die Schauspielerei zu einem offiziellen Beruf. Im Barock dann war das Theater zum Lieblingsvergnüngen am Hofe aufgestiegen.